Aktuelles

(Stand: 26.02.2021)
Liebe Gemeinde,

wir hatten vor, ab Anfang März wieder öffentliche Gottesdienste zu feiern, wenn die Corona-bedingte Gefahrenlage deutlich günstiger wird und sich etwa die regionale 7-Tage-Inzidenz der Zahl 50 annähert. So war es sowohl im Leitungsteam abgesprochen als auch dem Pfarrgemeinderat bekannt.

Leider hat sich die zunächst positive Tendenz nicht wie erhofft fortgesetzt; die Zahlen sind in den letzten Tagen nicht deutlich herunter gegangen und liegen immer noch knapp über 100.
Das RKI empfiehlt, ab einer Inzidenz von 50 aufwärts auf Zusammenkünfte, u. a. auch auf öffentliche Gottesdienste, zu verzichten, und auch wir sind entsprechend dieses Fachverstandes der Meinung, dass in der derzeitigen Ausgangslage weitere Lockerungen noch nicht wirklich angezeigt wären.

Gleichwohl nehmen wir dankbar wahr, dass es bei uns allen schon immer und nach der langen Zeit erst recht eine große Sehnsucht und ein Bedürfnis nach Gottesdiensten gibt, und dem wollen wir nachkommen, ohne Menschen unnötig zu gefährden – das sollte selbstverständlich sein.

Deshalb haben wir uns entschieden, vorerst weiterhin auf öffentliche Gottesdienste zu verzichten. Zugleich aber möchten wir Sie ermutigen, sich unbedingt und frei bei Stephan Werner zu melden, wenn sie die Eucharistie feiern möchten. Auch alle anderen Seelsorger der Pfarrei sind gern bereit, sich unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen zu Eucharistie- bzw. Wort-Gottes-Feiern mit Ihnen zu versammeln.
Ob als Familie oder gemeinsam mit Freunden oder Verwandten, zu Hause oder in der Kirche oder auch im Freien: Melden Sie sich gerne – dann machen wir Ort sowie Tag und Uhrzeit mit Ihnen aus und bringen alles mit, was nötig ist.

Aber auch Sie selbst können Andachten und Gottesdienste gestalten und feiern. Tun Sie das – ebenso mit den bekannten Vorsichts- und Rücksichtsmaßnahmen! Am besten nicht allein, sondern in einer kleinen Gemeinschaft! Denken wir daran: „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen…“ Davon, dass Christen sich versammeln (egal wie groß oder klein der Rahmen ist und an welchem Ort) lebt das Christentum seit über 2000 Jahren. Haben wir Vertrauen, dass wir da keine Ausnahme sind!

Gerade jetzt in der Fastenzeit kann es vielleicht auch eine Möglichkeit sein, sich in Form einer kleinen Gruppe zu einem gemeinsamen Kreuzweg oder einer Andacht zu treffen, in der Kirche oder auch draußen. Finden Sie für sich gute Wege oder rufen Sie uns an, wenn Sie sich in einem kleinen Kreis einen Gottesdienst oder welche Unterstützung auch immer wünschen. Und wer weiß – vielleicht entdecken wir miteinander dadurch eine ganz neue Form der christlichen Gemeinschaft, der Hauskirche, des gemeinsamen christlichen Feierns und Lebens.

Jede und jeder und gemeinsam bleiben wir aufgerufen, in allen unseren Lebensumfeldern, in der Gemeinde wie in Freizeit oder Beruf, privat wie öffentlich,  unseren nötigen und möglichen Beitrag zur Eindämmung und Überwindung der Pandemie zu leisten – durch unser Verhalten und unser Auftreten, welches die gesamte Stimmung und damit auch die Entwicklung beeinflussen kann. Wir haben es als kleine Herde nicht allein, aber anteilig mit in der Hand, ob die Lage hoffentlich immer besser und dass bald wieder vieles und für alle und in diesem Jahr ein gedeihliches Feiern von Ostern verantwortbar möglich wird.

Gottes Segen Ihnen und bleiben Sie gesund!

Kontaktdaten Stephan Werner:
E-Mail: wernerstephan@web.de
Tel.: 035341 10445



Hier die aktuellen Anordnungen unseres Bistums:

2._Ergnzung_zur_5._Anordung_vom_30.10.2020_fr_das_Bistum_Magdeburg

Dienstanweisung_zum_weiteren_Verfahren_in_den_Pfarreien_zur_Eindmmung_von_Corona

Die aktuelle Eindämmungeverordnung von Seiten unserer Kommune bzw. von Seiten Brandenburgs können Sie hier abrufen:

https://www.lkee.de/Aktuelles-Kreistag/PressPI-Corona-Lockdown-Verlängerung-bis-einschließlich-14-Februar.php?object=tx,2112.1.1&ModID=7&FID=2112.4070.1&NavID=2112.18&La=1

Hoffnungsbrief:
Wie bereits im Frühjahr 2020 verschicken wir aller 14 Tage einen Hoffnungsbrief.
Wenn Sie bisher keinen bekommen haben, können Sie sich hier anmelden – dann bekommen Sie ihn per Mail.
Ansonsten liegt er z.T. aber auch in den Kirchen aus und wird vor Ort von Gemeindemitgliedern verteilt.


Vielleicht kann der Hoffnungsbrief auch darüber hinaus eine Anregung sein, mal wieder einen Brief oder eine Karte zu verschicken?
An Verwandte und Freunde, an einsame, ältere Menschen….?
Machen wir uns gegenseitig Mut und verschicken in dieser verrückten Zeit Mutbotschaften.

In Zeiten eines Lock-Downs:
Seien Sie mutig selbstständig ihr Gebetsleben zu gestalten.
Feiern Sie kleine Andachten Zuhause. Zünden Sie sich eine Kerze an, lesen Sie in der Hl. Schrift (die jeweiligen Texte des Tages finden Sie u.a. hier: https://www.erzabtei-beuron.de/schott) oder hören/schauen Sie einen der vielen Radio- und Fernsehgottesdienste oder suchen Sie sich im Internet einen Gottesdienst. Auf der Internetseite unseres Bistums werden zum Teil auch Hl. Messen aus Magdeburg mit unserem Bischof übertragen und auch sonst finden sich viele – auch interaktive – Gottesdienstangebote im Internet.

Haben Sie aber auch den Mut, sich einfach Zeit für Stille zu nehmen und diese mit Gott zu verbringen.

Mutbotschaften mit Straßenkreide:
Liebe Gemeindemitglieder, vielleicht haben Sie irgendwo noch Straßenkreide?! Nutzen Sie sie, um Hoffnungsbotschaften zu schreiben… Vielleicht vor Ihrem Haus oder auf dem Fußgängerweg davor?
Kurze Bibelverse, die aufmuntern und Zuspruch schenken sind bestimmt ein schönes Zeichen, oder auch einfach nur ein lächelndes Gesicht, eine Blume oder Sonne…


Hängen Sie einen Regenbogen in Ihr Fenster:
Der Regenbogen ist ein Zeichen des Bundes – mit Gott aber vielleicht auch unter uns Menschen.
Wenn Sie Kinder haben oder gerne basteln: Erstellen Sie doch einen bunten Regenbogen, den Sie am Fenster anbringen, als Zeichen, dass hier Kinder wohnen und wir mit- und untereinander verbunden sind. Mit Gott und den Menschen.