Aktuelles

Hoffnungsbrief-VIII

Information zu den Maiandachten:
Der Mai steht kurz bevor und auch in diesem Jahr wollen wir Maiandachten feiern.
Die Dekanats-Maiandacht kann nicht wie gewohnt stattfinden, aber wir werden eine Maiandacht vorbereiten, veröffentlichen und auch in den Kirchen auslegen und laden Sie ein, diese zu beten.
So können wir, auch wenn es keine gemeinsamen großen Maiandachten geben wird, trotzdem im Gebet miteinander verbunden sein und dem Mai eine besondere Prägung geben.

Zimmer frei im Katholischen Altenpflegeheim St. Marien:

Neben vollstationärer Pflege bietet das Katholische Altenpflegeheim St. Marien in Bad Liebenwerda auch die Möglichkeit zur Kurzzeit- und Verhinderungspflege. 
Die hellen und freundlichen Einzel- und Doppelzimmer bieten teilweise einen Ausblick auf den wunderschönen Park.

Pflegende Angehörige können wir mit dem Angebot der Tagespflege unterstützen.

Bei Interesse sprechen Sie uns bitte an:

Katholisches Altenpflegeheim St. Marien
Frau Maria Rösler 
Hag 31-33, 04924 Bad Liebenwerda 
Tel. 035341 641-0, Fax: 035341 641-20 
E-Mail: liebenwerda@ctm-magdeburg.de 
www.ctm-magdeburg.de

Liebe Gemeinde, liebe Mitverantwortliche!

Mit einiger Hoffnung hatten wir uns auf die Wiederaufnahme gemeinsamer und öffentlicher Gottesdienste ab dem fünften Fastensonntag gefreut und auch vorbereitet. Herzlichen Dank allen für die Mühen und das Mittun!

Wie allgemein bekannt hat sich die COVID-19-Gefährdungslage in unserem Landkreis leider keineswegs stabilisiert, vielmehr deutlich zum Schlechteren entwickelt; die nicht allein maßgebliche, doch durchaus aussagekräftige 7-Tage-Inzidenz bewegt sich seit vielen Tagen weit oberhalb des bundesweit geltenden „Notbrems“-Wertes von 100 und hat inzwischen sogar die noch viel großzügigere Öffnungsregelung des Landes Brandenburg gesprengt.

Nach reiflicher Überlegung halten wir hauptamtlich Verantwortlichen es gemeinsam derzeit nicht für angebracht, wie zunächst geplant wieder zu beginnen; auch ein kurzes Ansetzen für etwa einen Sonntag o. ä. könnte unseres Erachtens eher zu Unstimmigkeiten führen, wenn wir alsbald danach schon wieder alles notgedrungen absagen würden. Deshalb gilt erneut und zugleich als nachdrückliches Angebot:

Wir verzichten vorerst weiterhin auf öffentliche Gottesdienste. Zugleich aber möchten wir Sie ermutigen, sich unbedingt und frei bei Stephan Werner oder Pater Misiya zu melden, wenn sie die Eucharistie feiern möchten. Auch alle anderen Seelsorger der Pfarrei sind gern bereit, sich unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen zu Eucharistie- bzw. Wort-Gottes-Feiern mit Ihnen zu versammeln.

Ob als Familie oder gemeinsam mit Freunden oder Verwandten, zu Hause oder in der Kirche oder auch im Freien: Melden Sie sich gerne – dann machen wir Ort sowie Tag und Uhrzeit mit Ihnen aus und bringen alles mit, was nötig ist.

Aber auch Sie selbst können Andachten und Gottesdienste gestalten und feiern. Tun Sie das – ebenso mit den bekannten Vorsichts- und Rücksichtsmaßnahmen! Am besten nicht allein, sondern in einer kleinen Gemeinschaft!
Denken wir daran: „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen…“ Davon, dass Christen sich versammeln (egal wie groß oder klein der Rahmen ist und an welchem Ort) lebt das Christentum seit über 2000 Jahren. Haben wir Vertrauen, dass wir da keine Ausnahme sind!

Gerade jetzt in der Fastenzeit kann es vielleicht auch eine Möglichkeit sein, sich in Form einer kleinen Gruppe zu einem gemeinsamen Kreuzweg oder einer Andacht zu treffen, in der Kirche oder auch draußen. Finden Sie für sich gute Wege oder rufen Sie uns an, wenn Sie sich in einem kleinen Kreis einen Gottesdienst oder welche Unterstützung auch immer wünschen. Und wer weiß – vielleicht entdecken wir miteinander dadurch eine ganz neue Form der christlichen Gemeinschaft, der Hauskirche, des gemeinsamen christlichen Feierns und Lebens.

Über das weitere Vorgehen, insbesondere die Möglichkeiten, in irgendwie geeigneten Weisen Ostern zu feiern, sprechen wir am 22. März im Pfarrgemeinderat.

Wir wissen, dass wir damit auch viele Hoffnungen enttäuschen und dass im Gewissen der Einzelnen unterschiedliche Einschätzungen und Entscheidungen möglich sind. Umso wichtiger ist es, beieinander zu bleiben und miteinander Wege in der Krise und so schnell und gut wie möglich auch aus ihr heraus zu finden und zu gehen.

Dafür und in all unseren persönlichen Anliegen erbitten wir uns Gottes Segen!

Sie vermissen die Predigten? Einen geistlichen Impuls zum Sonntag und für den Alltag?Dann können Sie ab jetzt einfach folgende Telefonnummer anrufen:
035341 188 888
Jeden Sonntag wartet eine neue Predigt von Stephan Werner unter dieser Nummer auf Sie. Die Nummer ist 24 Stunden und 7 Tage die Woche erreichbar (und das zum Ortstarif).


Hier die aktuellen Anordnungen unseres Bistums:

2._Ergnzung_zur_5._Anordung_vom_30.10.2020_fr_das_Bistum_Magdeburg

Dienstanweisung_zum_weiteren_Verfahren_in_den_Pfarreien_zur_Eindmmung_von_Corona

Hoffnungsbrief:
Wie bereits im Frühjahr 2020 verschicken wir aller 14 Tage einen Hoffnungsbrief.
Wenn Sie bisher keinen bekommen haben, können Sie sich hier anmelden – dann bekommen Sie ihn per Mail.
Ansonsten liegt er z.T. aber auch in den Kirchen aus und wird vor Ort von Gemeindemitgliedern verteilt.


Vielleicht kann der Hoffnungsbrief auch darüber hinaus eine Anregung sein, mal wieder einen Brief oder eine Karte zu verschicken?
An Verwandte und Freunde, an einsame, ältere Menschen….?
Machen wir uns gegenseitig Mut und verschicken in dieser verrückten Zeit Mutbotschaften.

In Zeiten eines Lock-Downs:
Seien Sie mutig selbstständig ihr Gebetsleben zu gestalten.
Feiern Sie kleine Andachten Zuhause. Zünden Sie sich eine Kerze an, lesen Sie in der Hl. Schrift (die jeweiligen Texte des Tages finden Sie u.a. hier: https://www.erzabtei-beuron.de/schott) oder hören/schauen Sie einen der vielen Radio- und Fernsehgottesdienste oder suchen Sie sich im Internet einen Gottesdienst. Auf der Internetseite unseres Bistums werden zum Teil auch Hl. Messen aus Magdeburg mit unserem Bischof übertragen und auch sonst finden sich viele – auch interaktive – Gottesdienstangebote im Internet.

Haben Sie aber auch den Mut, sich einfach Zeit für Stille zu nehmen und diese mit Gott zu verbringen.

Mutbotschaften mit Straßenkreide:
Liebe Gemeindemitglieder, vielleicht haben Sie irgendwo noch Straßenkreide?! Nutzen Sie sie, um Hoffnungsbotschaften zu schreiben… Vielleicht vor Ihrem Haus oder auf dem Fußgängerweg davor?
Kurze Bibelverse, die aufmuntern und Zuspruch schenken sind bestimmt ein schönes Zeichen, oder auch einfach nur ein lächelndes Gesicht, eine Blume oder Sonne…


Hängen Sie einen Regenbogen in Ihr Fenster:
Der Regenbogen ist ein Zeichen des Bundes – mit Gott aber vielleicht auch unter uns Menschen.
Wenn Sie Kinder haben oder gerne basteln: Erstellen Sie doch einen bunten Regenbogen, den Sie am Fenster anbringen, als Zeichen, dass hier Kinder wohnen und wir mit- und untereinander verbunden sind. Mit Gott und den Menschen.